Geschichte der Schaffner AG

Seit 60 Jahren entwickeln und produzieren wir aus Metall und Fiberglas hochwertige Gartenmöbel. Diese werden mit Sorgfalt in unserer Manufaktur, im thurgauischen Müllheim in der Schweiz, hergestellt. Damit Sie lange Freude daran haben,
verwenden wir ausschliesslich hochwertige und langlebige Materialien, wie beispielsweise reines Fiberglas oder reine Polyester-Pulverbeschichtung. Wir sind stolz, unsere Produkte mit «Made in Switzerland» auszeichnen zu können!


Ihre Familie Schaffner

1954 begannen Peter und Annemarie Schaffner in Fruthwilen in ihrem Einfamilienhaus Stahlrohrhocker mit Polstersitzen herzustellen, wozu die Stahlrohrgestelle von einem Fremdbetrieb geliefert wurden. Später kamen Gartenstühle mit Plastikschnur-Bespannung (Spaghettistühle) dazu. Ebenfalls begannen sie mit der Herstellung von ZICK-ZACK- und Wandleiterli-Bücherregalen. Die Holzteile dazu wurden von Holzbetrieben zugekauft.
Die Artikel liessen sich von Warenhäusern gut absetzen und der Betrieb wuchs. So drängte sich der Bau einer Produktionsstätte mit Erweiterungsmöglichkeiten auf, sowie die Suche nach einem passenden Baugelände, welches 1963 in Müllheim gefunden wurde. Der gewählte Standort sollte sich als sehr glücklich erweisen.


1964 wurde hier eine erste Halle, welche man dem Volg in Winterthur abgekauft und dort demontiert hatte, gegen etliche Widerstände auf freiem Feld aufgestellt.

1968 verwirklichte man eine sehr moderne Lackier- und Pulverbeschichtungsanlage. Darum wurde bereits ein Ausbau auf 3 Stockwerke mit Lifteinbau nötig.

1971 wurde mit der Firma SULZER in Winterthur ein Vertrag abgeschlossen, für die Lieferung von Fiberglastischplatten nach einem von SULZER entwickelten, patentierten Verfahren. Die nötigen, sehr teuren Formen mussten von der Firma Schaffner zur Verfügung gestellt werden. Diese Zusammenarbeit wurde in der Zukunft zu einem vollen Erfolg.

1972 wurde die Einzelfirma aus erbrechtlichen Gründen in eine Familien-AG umgewandelt. AK = CHF 250’000.-, voll in Familienbesitz.


1973 folgte ein Anbau-Süd zur Aufnahme des Stahlrohrlagers mit Zuschneideanlage.


1975 stellte die Firma SULZER nach kurzer Zeit die Fabrikation von Fiberglasteilen ein und verkaufte die Patentrechte an die Firma NTP in Norwegen. Schaffner AG war dadurch gezwungen, die Tischplatten bei dieser Firma herstellen zu lassen.
Den Alleinverkauf der Platten aus eigenen Werkzeugen wurde durch einen Vertrag sichergestellt.
Der Verkauf von Tischen mit Fiberglasplatten erhöhte sich stetig und der Bedarf konnte in der Saison nie fristgerecht von NTP gedeckt werden. Erschwerend und verteuernd wirkten sich auch der weite Transportweg, laufende Preisaufschläge der Norweger, sowie Kursschwankungen aus. Dies bedingte eine Lagerhaltung in der Grössenordnung eines Jahresumsatzes und zwang die Firma Schaffner AG im Jahre


1976 zum Bau der Lagerhalle-Ost für Halb- und Fertigfabrikate, um die unhaltbaren Zustände von 10 gemieteten Aussenlagern zu eliminieren.
So diskutierte man eine Verlegung der Produktion in die Schweiz. Ein solch gewagter Schritt musste gut überlegt und geplant werden. Nach jahrelangen Abklärungen im Ausland wurde im Familienrat beschlossen, diesen Schritt, mit einem nötigen Investitionsaufwand von 2 bis 3 Millionen Franken zu tun.


1984 wurde die neue Pressenhalle gebaut und darin die zurzeit grösste Polyesterpresse der Schweiz montiert (Gewicht: 150t, Presskraft: 1‘500t).
Zugleich wurden sämtliche Presswerkzeuge für Tischplatten von der Firma NTP abgezogen und in die Schweiz überführt. Im Sommer 1984 konnten die ersten Pressversuche gemacht und die Produktion vorerst einschichtig aufgenommen werden.
Zur Vertiefung der Exportgeschäfte nahm man 1984 zum ersten Mal an der internationalen Fachmesse SPOGA in Köln teil.


1986 begann man mit der zweischichtigen Produktion von Tischplatten.


1988 wurde eine automatische Einlege- und Entnahmeanlage zu der Fiberglaspresse konstruiert und in Betrieb genommen. Diese Anlage erlaubt eine vollautomatische Produktion.


1992 übernahmen Martin und Theo Schaffner die Geschäftsleitung.


1994 kauften Martin und Theo Schaffner die Aktien der Schaffner AG.


2009 Samuel Schaffner (Sohn von Theo Schaffner) tritt der Firma bei.


2014 feiert die Schaffner AG ihr Jubiläum (60 Jahre Schaffner AG) und Theo Schaffner sagt auf Wiedersehen und geht in die verdiente Pension.

2015 übernimmt Samuel Schaffner die Anteile von seinem Vater Theo Schaffner.

2016 gewinn des German Design und Brand Award.




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